Erläuterungen zur Konzernbilanz – Passiva

(16) Eigenkapital

Das Eigenkapital wird entsprechend IAS 1 „Darstellung des Abschlusses“ und IAS 32 „Finanzinstrumente: Angaben und Darstellung“ in Verbindung mit IAS 39 „Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung“ als eigenständiger Bestandteil des Konzernabschlusses dargestellt. Die Eigenkapitalveränderung resultiert aus dem sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergebenden Jahresüberschuss sowie aus den erfolgsneutral erfassten Wertänderungen der Vermögens- und Schuldposten.

Das Grundkapital der Talanx AG beträgt unverändert 260 Mio. EUR und ist in 260.000 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt. Bezüglich der Eigenkapitalzusammensetzung verweisen wir auf die „Aufstellung der Veränderung des Eigenkapitals“.

Bei den Anteilen anderer Gesellschafter am Eigenkapital handelt es sich um die Anteile konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital der Tochtergesellschaften; im Wesentlichen am Eigenkapital der Hannover Rück-Gruppe.

Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter

2010

2009 1)

Mio. EUR

   

Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen

225

169

Anteil am Jahresergebnis

450

408

Übriges Eigenkapital

2.360

2.002

Gesamt

3.035

2.579


1) Angepasst aufgrund IAS 8

Die eigenkapitalwirksamen Bewegungen der Finanzinstrumente – welcher der Kategorie „zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte“ im Konzern zugeordnet sind – vor Berücksichtigung von Versicherungsnehmern, Minderheiten und latenten Steuern stellen sich wie folgt dar:

 

2010

2009

Mio. EUR

   

Zuführung von Gewinnen/Verlusten aus der Zeitwertbewertung der „Jederzeit veräußerbaren Finanzinstrumente“
(unrealisierte Gewinne und Verluste)

97

1.098

Überführung von Gewinnen/Verlusten aus der Zeitwertbewertung der „Jederzeit veräußerbaren Finanzinstrumente“ in das Periodenergebnis

–216

–95