Konzernabschluss

Erläuterung zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Konzerns im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit, aus Investitions- und aus Finanzierungstätigkeit unterschieden.

Die Darstellung des Zahlungsmittelflusses folgt IAS 7 „Kapitalflussrechnungen“ und den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) Nr. 2 zur Aufstellung von Kapitalflussrechnungen, die durch DRS 2-20 für Versicherungsunternehmen ergänzt und konkretisiert wurden.

Die Kapitalflussrechnung wurde nach der indirekten Methode entwickelt. Der Finanzmittelfonds ist auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente begrenzt und entspricht der Bilanzposition „Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand“.

Der Zahlungsmittelfluss des Konzerns ist in erster Linie durch das Geschäftsmodell eines Erst- und Rückversicherers geprägt. Wir erhalten in der Regel zunächst die Beiträge für die Risikoübernahme und leisten später Zahlungen im Schadenfall. In der Kapitalflussrechnung werden Wechselkurs-effekte sowie Einflüsse aus Veränderungen des Konsolidierungskreises eliminiert. Der Erwerb neuer Gesellschaften wird in der Zeile „Mittelzu-/-abfluss aus dem Kauf von konsolidierten Unternehmen“ dargestellt; hier wird die Summe der bezahlten Kaufpreise abzüglich der erworbenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen.

Für den Konzern ist die Aussagefähigkeit der Kapitalflussrechnung als gering anzusehen. Sie ersetzt für uns weder die Liquiditäts- bzw. Finanzplanung, noch wird sie als Steuerungsinstrument eingesetzt.

Die Kaufpreiszahlung für die HDI Strakhovanie betrug 1 Mio. EUR, in gleicher Höhe ist Barvermögen zugeflossen (siehe Abschnitt „Unternehmenszusammenschlüsse der Berichtsperiode“ des Konzernanhangs).